
Obwohl der Alltag weitgehend zum Erliegen gekommen ist, gibt es Bereiche, in denen der Betrieb nicht gestoppt ist: So laufen beispielsweise Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse von Infrastrukturvorhaben (in geringerer Geschwindigkeit) weiter.
Damit entsteht die Notwendigkeit, die damit einhergehenden Informations- und Dialogformate in den digitalen Raum zu verlagern. Was sind die Folgen für Kommunikation und Dialog? Was lässt sich bereits als Erkenntnis festhalten?
Unsere Erkenntnisse – bisher:
Digital ist mehr als nur Ersatz: Aus der Vielzahl neu entstehender Digitalformate werden sich Standards für die Nach-Krisenzeit entwickeln. Dabei bleiben manche Herausforderungen aus der analogen Welt aktuell, etwa bei der Ansprache und Mobilisierung der Zielgruppen. Teilweise ungeklärt ist die Rechtslage, wie z.B. bei der digitalen Auslage von Unterlagen – das könnte sich schnell ändern.
Intensivierung der Kommunikation: Vom Vorhabenträger bis zur Genehmigungsbehörde: Alle Akteure müssen sich auf die neue Situation einstellen. Dabei müssen neue Strukturen geschaffen werden, etwa in der projektinternen Kommunikation oder im Austausch zwischen Behörden, Einwendern und Vorhabenträgern.
Steigende Anforderungen an die Transparenz: Projekte aller Art werden umfangreicher, illustrativer und interaktiver dokumentiert als bisher. Die Möglichkeiten zur Information und zum Dialog werden – vor allem digital – ausgebaut.
Einen ausführlichen Beitrag zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den lokalen Dialog hat navos Senior Berater Daniel Hitschfeld für den Akzeptanzblogger geschrieben.
