navos https://www.navos.eu navos Tue, 15 Dec 2020 16:55:59 +0000 de-DE hourly 1 https://www.navos.eu/wp-content/uploads/2018/06/cropped-navos_web_favicon_1-32x32.png navos https://www.navos.eu 32 32 Interner Dialog: Klassische Kommunikationsstrukturen im Test https://www.navos.eu/dialog-auf-distanz/interner-dialog-klassische-kommunikationsstrukturen-im-test/ Mon, 08 Jun 2020 11:58:09 +0000 https://www.navos.eu/?p=4759 Der Beitrag Interner Dialog: Klassische Kommunikationsstrukturen im Test erschien zuerst auf navos.

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Klassische Kommunikationsstrukturen und -gewohnheiten stehen aktuell unter dem Stresstest der Digitalisierung – das gilt auch für interne Kommunikation. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Bedeutung von internem Dialog, Erreichbarkeiten und funktionierenden Kommunikationskanälen nicht hoch genug geschätzt werden kann. Deshalb heißt unser Champion in der Krise: Interne Kommunikation! 
 

Das sind unsere bisherigen Erkenntnisse in der internen Kommunikation:

Kommunikation sichtbar machen: Führung braucht Gesichter und Improvisation ist charmant! Selbstgefilmte Videobotschaften vom CEO im T-Shirt sind heute daher nicht nur eine Option, sondern ausdrücklich erwünscht.  

Feedback aktiv einholen:  Ein „Gespür“ für interne Stimmungen und Trends ist auf Distanz nur schwer möglich. Deshalb sollte Feedback unbedingt auch über digitale Formate angefordert und gegeben werden. 

 
Digitalen Flurfunk ermöglichen: Auch in einer digitalen Umgebung gilt es, den kurzen Schnack in der Kaffeeküche zu ermöglichen, denn die Informationen die man „on the fly“ bekommt, sind essentiell für die eigene Arbeit!
 
Transparent und sensibel informieren: Warum werden wann welche Maßnahmen ergriffen? Situationssensibel zu kommunizieren ist immer wichtig, aktuell aber wichtiger denn je!
 
 

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B2B Dialog: The New Normal https://www.navos.eu/dialog-auf-distanz/b2b-dialog-new-normal/ Tue, 12 May 2020 14:55:28 +0000 https://www.navos.eu/?p=4728 B2B-Kommunikation lebt vom engen und vertrauten Austausch der Branche, von informellen Treffen auf Messen, von routinierten, verlässlichen Wegen sowie dem fundierten Markt- und Produkt-Knowhow der Ansprechpartner:innen. Diese Routinen werden aktuell auf die Probe gestellt. Dabei zeigt sich bereits jetzt: New Normal und Kontaktverbot werden auch die B2B-Kommunikation mittelfristig bestimmen und vermutlich auch langfristig verändern.

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B2B-Kommunikation lebt vom engen und vertrauten Austausch der Branche, von informellen Treffen auf Messen, von routinierten, verlässlichen Wegen sowie dem fundierten Markt- und Produkt-Knowhow der Ansprechpartner:innen. Diese Routinen werden aktuell auf die Probe gestellt. Dabei zeigt sich bereits jetzt: New Normal und Kontaktverbot werden auch die B2B-Kommunikation mittelfristig bestimmen und vermutlich auch langfristig verändern.

 

Das sind unsere bisherigen Erkenntnisse in der B2B-Kommunikation:

Dialog fördert: Ein intensiver Austausch mit dem Vertrieb ist unabdingbar, nur so kann die Kommunikation auf individuelle Interessen und aktuelle Anforderungen der Kunden optimal reagieren.

Chancen erkennen: Ein veränderter Kontext birgt neue Stärken und Schwächen eines Produkts – Potentiale müssen erkannt und Produkt sowie Kommunikation entsprechend abgestimmt werden.

Marketing anpassen: Business as usual kann schnell zum Fettnäpfchen werden, deshalb Botschaften und Kampagnen unbedingt kritisch prüfen und im Zweifel die Strategie wechseln.

Beziehungen stärken: Krise heißt Entscheidung. Der Kontakt zu Stakeholdern sollte gerade in schweren Zeiten intensiviert werden – eine nachhaltig bessere Zusammenarbeit ist das Ergebnis.

 

Infografik B2B Dialog

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Online Moderation: fünf goldene Regeln https://www.navos.eu/dialog-auf-distanz/medialer-dialog-online-moderation/ Tue, 05 May 2020 14:39:33 +0000 https://www.navos.eu/?p=4713 Egal in welcher Form: Digitaler Dialog stellt viele Organisationen vor neue Herausforderungen. Ob Teams-Call oder Zoom-Meeting: Gute Moderation ist der Schlüssel zum Erfolg! Wir haben uns auf fünf goldene Regeln festgelegt, mit denen die Moderation auch online klappt: Erfolg braucht Vorbereitung, klare Regeln kommunizieren, Fragen über Fragen, Teilnehmende direkt ansprechen, auf den Punkt bringen.

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Egal in welcher Form: Digitaler Dialog stellt viele Organisationen vor neue Herausforderungen. Ob Teams-Call oder Zoom-Meeting: Gute Moderation ist der Schlüssel zum Erfolg! Wir haben uns auf fünf goldene Regeln festgelegt, mit denen die Moderation auch online klappt:

 

Fünf goldene Regeln:

Erfolg braucht Vorbereitung: Gute Vorbereitung und Einbindung sind online noch wichtiger als offline. Im Vorfeld Struktur planen und Aufgaben verteilen ist unerlässlich. 

Klare Regeln kommunizieren: Die geordnete Moderation von Dialog und Diskussion wird online zur echten Herausforderung. Klare Regeln helfen: Wer nicht spricht, macht das Mikro aus; wer Fragen hat, hebt die Hand oder meldet sich im Chat …

Fragen über Fragen: Online kommen Diskussionen kaum von alleine zustande. Deshalb gilt: Fragen klar und formulieren und Teilnehmenden zuordnen. 

Teilnehmende direkt ansprechen: „Hee Sie! Das ist (k)ein Überfall!“ Personen gezielt adressieren! Am besten mit einer inhaltlichen Vorlage – so fühlt sich niemand ausgeliefert. 

Auf den Punkt bringen: Die wichtigsten Inhalte und Ergebnisse am Ende nochmal zusammenfassen. So nimmt jede:r etwas mit! 

 

Infografik Online Moderation

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navos ist Teil der Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf https://www.navos.eu/mobility/navos-ist-teil-der-mobilitaetspartnerschaft-duesseldorf/ Wed, 29 Apr 2020 14:31:34 +0000 https://www.navos.eu/?p=4694 navos beteiligt sich an der Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf und verbindet damit den Launch von navos mobility mit einem konkreten lokalen Engagement. Die Mobilitätspartnerschaft ist eine gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Wirtschaft und der Landeshauptstadt Düsseldorf.

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navos – Public Dialogue Consultants beteiligt sich im Rahmen der Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf und verbindet damit den Launch von navos mobility mit einem konkreten lokalen Engagement. Für navos umfasst Mobilität drei Dimensionen.

Die Mobilitätspartnerschaft ist eine gemeinsame Initiative der Düsseldorfer Wirtschaft und der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die Initiative steht den teilnehmenden Unternehmen beim Thema betriebliche Mobilität – einschließlich Mitarbeitermobilität – zur Seite und setzt sich für erfolgversprechende Rahmenbedingungen und Infrastrukturmaßnahmen ein.

Ein zentraler Aspekt der Partnerschaft: ein kontinuierlicher Dialog und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch im Netzwerk der Mitgliedsunternehmen – bspw. durch Beratung, Informationen, Veranstaltungen, Workshops und Best-Practice-Beispiele.

Markus Hilse, geschäftsführender Gesellschafter von navos: „Mobilität betrifft alle Bereiche unseres Zusammenlebens. Daher ist es wichtig, sich beim Thema Mobilität deutlich zu positionieren und – wenn möglich – sich lokal zu engagieren. Die Mobilitätspartnerschaft ist aus unserer Sicht der richtige Ansatz, um das Thema Mobilität am Standort Düsseldorf im Austausch zwischen Stadt, Unternehmen und Beschäftigten voranzubringen. Wir wollen uns einbringen und dabei unterstützen, Antworten auf die vielen Fragen an die Mobilität der Zukunft zu entwerfen.“

Zum Jahresbeginn 2020 ist das Beratungsangebot navos mobility gestartet, mit dem Mobilität als Dialogthema strategisch ausgebaut wird. Auf navos.eu/mobility werden Analysen, Einschätzungen und Kommentare zur Mobilitätsbranche veröffentlicht. Das navos mobility briefing, ein regelmäßiges Update zu Mobilitätsthemen, kann hier ebenfalls abonniert werden.

Für navos umfasst Mobilität drei Dimensionen:

  • Projekte: Wir verzeichnen eine steigende Zahl an Mandaten und Anfragen aus dem Bereich Mobilität. Das Thema Mobilität gewinnt zudem auch bei unseren Bestandskunden deutlich an Relevanz.
  • Potenzial für Kommunikation: Die Energiewende hat gezeigt, dass eine umfassende Kommunikation und zielgerichtete Dialogformate zentrale Erfolgsfaktoren für die Akzeptanz und die Umsetzbarkeit von Projekten und Innovationen sind. Wir glauben: Das gilt auch für den bereits begonnenen Wandel der Mobilität. Daher bauen wir navos mobility strategisch aus – mit dem Know-how aus der Kommunikation der Energiewende.
  • Unternehmen: Mit einer sich verändernden Mobilität verändern sich auch die Anforderungen an Arbeitgeber. Deshalb nimmt navos auch die interne Dimension in den Blick.


Thomas Vieten, Referent Verkehrswirtschaft bei der IHK Düsseldorf:
„Unternehmen haben einen wichtigen Hebel beim Thema Mobilität, der sowohl den eigenen Mitarbeitern als auch der Stadt nutzt. Sie können direkten Einfluss auf das Mobilitätsverhalten der eigenen Belegschaft nehmen, indem sie etwa Dienstreiseregelungen anpassen, Firmentickets anbieten – das die IHK übrigens auch kleinen Unternehmen vermittelt – oder Jobräder organisiert. Um Unternehmen über ihre Möglichkeiten beim sogenannten betrieblichen Mobilitätsmanagement aufzuklären und vom gemeinsamen Wissen zu profitieren, haben wir die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf gegründet. Gemeinsam wollen wir die Mobilität in Düsseldorf langfristig effizienter und ökologischer gestalten.“

Margit Roth, Geschäftsstelle der Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf beim Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz Düsseldorf: “Zwar haben wir derzeit deutlich weniger Verkehr auf den Düsseldorfer Straßen durch die Tatsache, dass viele Menschen im Homeoffice sind und möglichst viel zuhause sein sollen. Dies ist aber nur ein kurzfristiger positiver Effekt für unser Klima. Es bleibt sicherlich nicht aus, dass wir bald wie vor der Corona-Krise vielfältig mobil sind und der Kohlendioxid-Ausstoß wieder ansteigt. Die Mobilitätspartnerschaft Düsseldorf möchte die Unternehmen weiterhin dabei unterstützen, ihre betriebliche Mobilität auch nach dieser Krise nachhaltig auszurichten.“

Alle teilnehmenden Betriebe finden Sie auf der Homepage der Mobilitätspartnerschaft.

Autor: Daniel Hitschfeld, Lucas Roth, 29.04.2020

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Medialer Dialog: Wir lieben persönliche Gespräche https://www.navos.eu/dialog-auf-distanz/medialer-dialog-persoenliche-gespraeche/ Thu, 23 Apr 2020 15:09:43 +0000 https://www.navos.eu/?p=4649 In Zeiten von Corona und Kontaktverbot müssen wir darauf allerdings verzichten und verlegen deswegen Pressekonferenzen für unsere Kund*innen ratzfatz ins Internet.

Hier unsere Top 5 Must-Haves für eine Online-Pressekonferenz: Technik prüfen, Gesicht zeigen, Fragen wiederholen, Timing abstimmen, Dialog ermöglichen

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In Zeiten von Corona und Kontaktverbot müssen wir darauf allerdings verzichten und verlegen deswegen Pressekonferenzen für unsere Kund*innen ratzfatz ins Internet.

 

Hier unsere Top 5 Must-Haves für eine Online-Pressekonferenz:

Technik prüfen: Wie bei Facetime mit Mutti macht auch eine Online-PK nur Spaß, wenn die Technik reibungslos läuft. Deswegen lieber dreifach checken.    

Gesicht zeigen: Statt nur auf Audio zu setzen, lieber ein Live-Video streamen (und das  Statement vorab aufzeichnen, falls die Technik streikt). Medienarbeit braucht Gesichter, vor allem in schweren Zeiten.    

Fragen wiederholen: Moderation ist King (oder Queen!) und bei Online-PKs eine Kunst. Auch wenn man sich wie eine Schallplatte fühlt: Wiederholen ist ein Muss.   

Timing abstimmen: Niemand will sich aus L.A. um 3 Uhr morgens in eine PK einwählen. Deswegen: Timings hinterfragen!

Dialog ermöglichen: Online geht viel, aber nicht alles. Die Online-PK bietet kaum Raum für persönliche Gespräche. Deshalb: Rückfragen ermöglichen, Gespräche verlängern! 

 

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Die Mobilitätsbranche im Angesicht der Coronakrise (Ausgabe 5) https://www.navos.eu/mobility-briefing/die-mobilitaetsbranche-im-angesicht-der-coronakrise-ausgabe-5/ Wed, 22 Apr 2020 13:37:04 +0000 https://www.navos.eu/?p=4645 Auch aus dem Home Office schauen wir nach draußen und haben das Thema Mobilität fest im Blick. Nach dem digitalen Applaus für die Mobilitätsmacher im Corona-Alltag richten wir nun den Fokus auf die Auswirkungen des Coronavirus auf die Mobilitätsbranche – und vor allem auf den vor der Krise angestoßenen Wandel. Lesen Sie hier das vollständige Briefing...

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Auch aus dem Home Office schauen wir nach draußen und haben das Thema Mobilität fest im Blick. Nach dem digitalen Applaus für die Mobilitätsmacher im Corona-Alltag richten wir nun den Fokus auf die Auswirkungen des Coronavirus auf die Mobilitätsbranche – und vor allem auf den vor der Krise angestoßenen Wandel. Lesen Sie hier das vollständige Briefing…

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Lokaler Dialog: Digital ist mehr als nur Ersatz https://www.navos.eu/dialog-auf-distanz/lokaler-dialog/ Fri, 17 Apr 2020 13:04:48 +0000 https://www.navos.eu/?p=4601 Obwohl der Alltag weitgehend zum Erliegen gekommen ist, gibt es Bereiche, in denen der Betrieb nicht gestoppt ist: So laufen beispielsweise Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse von Infrastrukturvorhaben (in geringerer Geschwindigkeit) weiter. Damit entsteht die Notwendigkeit, die damit einhergehenden Informations- und Dialogformate in den digitalen Raum zu verlagern. Was sind die Folgen für Kommunikation und Dialog? Was lässt sich bereits als Erkenntnis festhalten?

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Obwohl der Alltag weitgehend zum Erliegen gekommen ist, gibt es Bereiche, in denen der Betrieb nicht gestoppt ist: So laufen beispielsweise Planungs-, Genehmigungs- und Bauprozesse von Infrastrukturvorhaben (in geringerer Geschwindigkeit) weiter.
Damit entsteht die Notwendigkeit, die damit einhergehenden Informations- und Dialogformate in den digitalen Raum zu verlagern. Was sind die Folgen für Kommunikation und Dialog? Was lässt sich bereits als Erkenntnis festhalten?

 

Unsere Erkenntnisse – bisher:

Digital ist mehr als nur Ersatz: Aus der Vielzahl neu entstehender Digitalformate werden sich Standards für die Nach-Krisenzeit entwickeln. Dabei bleiben manche Herausforderungen aus der analogen Welt aktuell, etwa bei der Ansprache und Mobilisierung der Zielgruppen. Teilweise ungeklärt ist die Rechtslage, wie z.B. bei der digitalen Auslage von Unterlagen – das könnte sich schnell ändern.

Intensivierung der Kommunikation: Vom Vorhabenträger bis zur Genehmigungsbehörde: Alle Akteure müssen sich auf die neue Situation einstellen. Dabei müssen neue Strukturen geschaffen werden, etwa in der projektinternen Kommunikation oder im Austausch zwischen Behörden, Einwendern und Vorhabenträgern.

Steigende Anforderungen an die Transparenz: Projekte aller Art werden umfangreicher, illustrativer und interaktiver dokumentiert als bisher. Die Möglichkeiten zur Information und zum Dialog werden – vor allem digital – ausgebaut.

Einen ausführlichen Beitrag zu den Auswirkungen des Coronavirus auf den lokalen Dialog hat navos Senior Berater Daniel Hitschfeld für den Akzeptanzblogger geschrieben.

 

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Analyse: Luftfahrtbranche droht ein „Siemens-Moment“ https://www.navos.eu/mobility/analyse-luftfahrtbranche-droht-ein-siemens-moment/ Tue, 10 Mar 2020 16:33:27 +0000 https://www.navos.eu/?p=4465 Nachfrage, Akzeptanz, Innovation: Die Luftfahrtbranche bewegt sich in einem Spannungsfeld, das aus kommunikativer Perspektive anspruchsvoll ist – nicht nur wegen Corona. Was sind die Herausforderungen, vor denen die Branche steht?

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Nachfrage, Akzeptanz, Innovation: Die Luftfahrtbranche bewegt sich in einem Spannungsfeld, das aus kommunikativer Perspektive anspruchsvoll ist – nicht nur wegen Corona. Was sind die Herausforderungen, vor denen die Branche steht?

Innovationsdruck, neue Geschäftsmodelle, Klimawandel und Regulierung: Die Luftfahrtbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen im operativen Geschäft. Nicht nur aufgrund des aktuell grassierenden Coronavirus und den (noch) nicht absehbaren Folgen. Sondern langfristig und strukturell. Wichtig ist, dass die Kommunikatoren der Branche das in der begleitenden Öffentlichkeits- und Medienarbeit sowie im Dialog mit den Stakeholdern berücksichtigen.

Unsere Analyse zeigt: Kommunikativ bewegt sich die Luftfahrtbranche in einem hochspannenden und herausfordernden Dreieck aus:

• einer hohen, steigenden Nachfrage,
• langen Innovationszyklen in der Entwicklung und
• der gesellschaftlichen Akzeptanz (Stichwort: Flugscham).

Infografik: Kommunikative Herausforderungen

Infografik: Kommunikative Herausforderungen

Woran das liegt: Für die Luftfahrtbranche waren die letzten fünf Jahre die profitabelsten in den letzten 80 Jahren, relativ gesehen. Und: nach einer Prognose des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) von Dezember 2019 scheint der globale Boom weiterzugehen – in allen Regionen der Welt. Die DLR-Experten erwarten in den nächsten 20 Jahren eine Steigerung der Passagierzahlen von rund 4 Milliarden in 2016 auf über 9,4 Milliarden in 2040. Die Zahl der Flüge soll dabei von 35,5 Millionen auf etwa 53 Millionen im selben Zeitraum wachsen, was einer jährlichen Steigerung von 1,6 % entspricht.

Infografik: Entwicklung Passagier- und Flugzahlen bis 2040

Infografik: Entwicklung Passagier- und Flugzahlen bis 2040

Die Ressource – steigende Passagierzahlen – scheint für die Luftfahrtbranche also die ideale Voraussetzung zu sein, um weiter wachsen zu können. Davon profitieren die Hersteller von Flugzeugen und deren Zulieferer, Airlines, Reiseanbieter sowie -vermittler und auch Flughäfen. Zu den vielversprechenden Zahlen kommen die Faktoren einer globalisierten Gesellschaft, die reisen will und das auch für sich beansprucht, eine globale Infrastruktur und nahezu unschlagbare Kampfpreise, die teilweise günstiger sind als vergleichbare Fahrten mit der Bahn.

Laut dem Jahresbericht 2019 des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft gab es an deutschen Flughäfen folgende an- und abreisende Fluggäste:

• 158,0 Mio. zu/von einem europäischen Ziel (+2,3 % gegenüber 2018)
• 43,6 Mio. zu/von einem interkontinentalen Ziel (+2,7 % gegenüber 2018)

Und auch der Blick auf 2020 zeigt: Fernreisen – in der Regel mit dem Flugzeug – liegen laut Tourismusanalyse 2020 in Deutschland weiter im Trend (18 %). Perspektivisch wächst auch der Welthandel mit weiterhin steigenden Im- und Exporten von Gütern, die über Logistikunternehmen als Luftfracht global verschickt werden. Mögliche Sondereffekte wegen des Coronavirus sind hier nicht einberechnet. Laut eines Modells des weltweiten Airline-Dachverbands IATA könnte der Coronavirus die Passagierluftfahrt in diesem Jahr zwischen 63 und 113 Milliarden Euro kosten.

Einstellung vs. Verhalten – ein Attitude-Behaviour-Gap

Den vielversprechenden Zahlen bei der Nachfrage (in Form steigender Passagierzahlen) stehen der Zeitgeist und die öffentliche Debatte (gesellschaftliche Akzeptanz) allerdings fundamental gegenüber. Einstellung vs. Verhalten – ein Attitude-Behaviour-Gap. Doch auch wenn die Hersteller an neuen Möglichkeiten forschen und Prototypen entwickeln: Eine schnelle und konkrete Reaktion seitens der Luftfahrtbranche auf die sich verändernden gesellschaftlichen Anforderungen wird durch die langwierigen und kostenintensiven Innovationszyklen bei der Entwicklung und Produktion neuer Antriebstechnologien und Flugkörpern verhindert. Eine riskante Konstellation.

Denn natürlich ist der globale Luftverkehr (verantwortlich für 2,5 % der globalen CO2-Emissionen) von der gesamtgesellschaftlichen Debatte um den Klimaschutz betroffen – und wird aufgrund der steigenden Zahlen immer stärker in den Fokus geraten. Laut verschiedenen Hochrechnungen könnten die Emissionen in den nächsten Jahren auf 10 % anwachsen. Vergleiche mit anderen Branchen (wie bspw. der Zementindustrie), die einen noch höheren Emissionswert aufweisen, sind kommunikativ keine Lösung.

Was bedeutet das für die Kommunikation?

Ein „Weiter so“ wird in der Kommunikation also nicht funktionieren. Denn auch wenn die Nachfrage (voraussichtlich bald wieder) boomt und die Passagierzahlen steigen, rückt der Aspekt der gesellschaftlichen Akzeptanz von Flugreisen bzw. an die Luftfahrt immer stärker in den Fokus der öffentlichen, medialen und politischen Debatte.

Das Fliegen muss erstmals in seiner Geschichte um sein Image kämpfen. Denn der Entscheidungsmaßstab für oder gegen das Fliegen hat sich verschoben: Während vor einigen Jahren noch der finanzielle Aspekt eine sehr entscheidende Rolle bei der Wahl einer Flugreise spielte, rückt heute der moralische Aspekt stärker in das Bewusstsein. Der Luftfahrtbranche droht ein „Siemens-Moment“.

Und jetzt noch das: Mit der Ausbreitung des Coronavirus hat es die Branche kalt erwischt. Ein schlagartig auftretender und nicht-vorhersehbarer Effekt, der bestehende Strukturen, Nachfragemodelle und globale Wertschöpfungsketten innerhalb kürzester Zeit attackiert – und streckenweise lahmlegt. Die unmittelbaren Folgen sind auch für die Luftfahrtbranche deutlich zu spüren: Kurzarbeit, Einstellungsstopp, gestrichene Flüge und Gewinnwarnungen. Mittelfristig sind die Folgen des Coronavirus für die Luftfahrtbranche hingegen nicht abzusehen.

Zudem droht ein Bumerang-Effekt – auch für die Kommunikation. Aktuell sorgen weniger Flüge für weniger CO2-Emissionen. Die konjunkturellen Schwierigkeiten liefern der Luftfahrtbranche jedoch das Argument, das eigene Engagement für Klimaschutz vorerst aufzuschieben. Seitens des Interessenverbandes Airlines for Europe heißt es, die langfristigen Effekte der Coronakrise auf die Nachhaltigkeitsziele der Airlines können derzeit nicht abgesehen werden.

Fazit

Die Branche muss sich den kommunikativen Herausforderungen stellen. Konkret heißt das: den Stakeholdern zuhören, den Dialog mit ihnen suchen und die eigene Rolle reflektieren. Zugegeben: Das ist ein Balanceakt. Denn die Branche muss einerseits ihren Kunden (u.a. Touristen, Geschäftsreisenden, Logistik) gerecht werden, andererseits kann sie die öffentliche Debatte um die globale Reduzierung von CO2-Emissionen nicht ignorieren. Darauf muss sich die Kommunikation einstellen, Botschaften vorbereiten und Risiken abwägen.

Autor: Lucas Roth, Daniel Hitschfeld, 10.03.2020

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Verbreitungsanalyse: Crossmediale Verbreitung dank gezielter Platzierung https://www.navos.eu/mobility/verbreitungsanalyse-crossmediale-verbreitung-dank-gezielter-platzierung/ Fri, 21 Feb 2020 10:46:12 +0000 https://www.navos.eu/?p=4413 Welchen Weg nehmen eigentlich medial geäußerte Botschaften – und warum lohnt es sich, zum richtigen Zeitpunkt Medienpräsenz zu zeigen? Eine Verbreitungsanalyse.

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Welchen Weg nehmen eigentlich medial geäußerte Botschaften – und warum lohnt es sich, zum richtigen Zeitpunkt Medienpräsenz zu zeigen? Eine Verbreitungsanalyse.

Mobilität bedeutet Emotionalität. Auch in der medialen, politischen und gesellschaftlichen Diskussion. Viele Interessen und Akteure, noch mehr Meinungen und mitunter auch viel Halbwissen. Die öffentliche Diskussion über Mobilität verläuft nicht linear, sie ist komplex und wird nicht immer fair geführt. Viel Monolog und wenig Dialog sind oftmals prägend.

Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, die eigenen Interessen gegenüber den Stakeholdern kontinuierlich zu betonen und die eigene Bedeutung im Gesamtkontext zu verdeutlichen.

Nur, wer Gesicht zeigt, hat in der aktuellen Debatte eine Chance, wahrgenommen zu werden. Das gilt insbesondere für Unternehmen, die nicht DAX-notiert sind. Wie eine öffentlichkeitswirksame Positionierung und eine anschließende crossmediale Verbreitung funktionieren kann, haben wir an einem Interview mit Dr. Stefan Wolf analysiert und visualisiert. Stefan Wolf ist Vorstandsvorsitzender des schwäbischen Automobilzulieferers ElringKlinger und Mitglied im Vorstand des Verbands der Automobilindustrie VDA.

Infografik Verbreitungsanalyse

Infografik: Verbreitungsanalyse (zum Vergrößern anklicken)

Für diese Analyse haben wir das navos mobility update so programmiert, dass das Tool auf Online-Berichte und Veröffentlichungen reagiert, die die Aussagen von Stefan Wolf im Deutschlandfunk thematisieren. Mehr Infos zu unserem navos mobility update gibt es hier:


https://www.navos.eu/mobility/online_monitoring/

Das Setting:

Am Morgen des 15.01.2020 gab Stefan Wolf dem Deutschlandfunk (Christine Heuer) ein Interview – Tenor: Die deutsche Automobilindustrie braucht finanzielle Unterstützung seitens des Staats, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Der Zeitpunkt für das Interview ist dabei keineswegs zufällig gewählt. Denn am gleichen Tag findet in Berlin der zweite Autogipfel im Kanzleramt statt. Ein idealer Zeitpunkt, um die eigenen Botschaften und Forderungen zu setzen – öffentlichkeitswirksam in einem angemessenen Rahmen. Der Frame war gesetzt, die Aufmerksamkeit war Stefan Wolf sicher.

Die Verbreitung (siehe Visualisierung):

Unmittelbar nach dem Interview veröffentlichte u.a. die Deutsche Presse-Agentur (dpa) eine Meldung mit den Kernaussagen des Interviews. Zudem verlängerte auch der Deutschlandfunk das Interview über seine bestehenden Kanäle (u.a. Twitter). In der Folge griffen reichweitenstarke Medien wie das Handelsblatt, die Wirtschaftswoche und die Frankfurter Allgemeine Zeitung sowie Branchenmedien (Automobil Produktion und Verkehrsrundschau) die Kernaussagen auf und zitierten aus dem Interview. Auch im Social Web und in den Kommentaren reagierten Nutzer auf die Positionierung von Stefan Wolf.

Das Ergebnis:

Innerhalb des untersuchten Zeitraums (15.01. bis 16.01.20) identifizierten wir 259 Treffer, die sich unmittelbar auf die Interview-Aussagen von Stefan Wolf bezogen– crossmedial verteilt über die verschiedenen Segmente (Nachrichten, Social Media, Blogs etc.). Dabei wurden über 203 Berichte im Segment „Nachrichten“ veröffentlicht – die deutliche Mehrheit. Bei Twitter reagierte u.a. das baden-württembergische Wirtschaftsministerium mit einem Post, der die Position und die Aussagen von Stefan Wolf deutlich stärkte und unterstützte.

Bei den relevanten Medienberichten konnten wir zudem eine sehr hohe Viralität (Interaktionsrate) identifizieren. Ein Beispiel: Das Interview, das der Deutschlandfunk online verlinkte, weist einen Viralitätswert in Höhe von 546 auf (28 Backlinks und 518 Verlinkungen nach Facebook).

Unser Fazit:

Die Verbreitungsanalyse zeigt, wie eine gezielte und Medienplatzierung zum richtigen Zeitpunkt – kombiniert mit einer sehr deutlichen Botschaft – eine aktuelle Debatte prägen und öffentliche Aufmerksamkeit für ein konkretes Interesse sichern kann. Der hohen Grad der Vernetzung zwischen (Fach-) Medien, Journalisten und Lesern wird sehr gut sichtbar.

Autor: Lucas Roth, 21.02.2020

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Alles schon mal dagewesen? Wie Mobilität von der Energiewende lernen kann https://www.navos.eu/mobility/wie-mobilitaet-von-der-energiewende-lernen-kann/ Thu, 06 Feb 2020 14:04:59 +0000 https://www.navos.eu/?p=4264 Der Wandel der Mobilität ist bereits im Gange – genau wie die gesellschaftliche Debatte über Antriebe, Infrastruktur & Co. Welche Parallelen und Unterschiede zur Energiewende sind hier erkennbar? Was bedeutet das für die Kommunikation?

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Der Wandel der Mobilität ist bereits im Gange – genau wie die gesellschaftliche Debatte über Antriebe, Infrastruktur & Co. Welche Parallelen und Unterschiede zur Energiewende sind hier erkennbar? Was bedeutet das für die Kommunikation?

Der Wandel der Mobilität ist in vollem Gange. Vielerorts sind Veränderungen spürbar oder zum Greifen nah: Landauf, landab werden Masterpläne aufgestellt und Modellregionen ausgerufen. Alle sprechen über Ladesäulen, Wasserstoff, Radwege und öffentlichen Nahverkehr. Szenarien einer neuen, effizienteren, sauberen und günstigeren Mobilität machen die Runde.

Erinnert Sie das auch an eine andere Diskussion?

Als die Energiewende Fahrt aufnahm, standen die positiven Effekte im Vordergrund: Eine saubere Energieversorgung und Chancen für den Technologiestandort Deutschland. Später wurde Stück für Stück klar, dass auch Kosten für Wirtschaft und Verbraucher entstehen und sich manche Landschaften verändern würden. Zwar stehen heute neun von zehn Bürgerinnen und Bürgern hinter der Energiewende, aber konkrete Projekte stoßen vor Ort weiterhin oft auf Widerstand. Die Ursachen sind vielfältig. Neben lokaler oder persönlicher Betroffenheit geht es dabei auch um die Nutzung von immer knapper werdenden Flächen, um den Umgang mit Ressourcen, um gesellschaftliche Werte, das individuelle Verhalten. Aspekte, die auch den Wandel der Mobilität betreffen.

Was bedeutet das aus kommunikativer Perspektive?

Notwendig ist ein Dialog darüber, wie Mobilität in naher Zukunft aussehen soll und wie mit den Folgen umgegangen wird: Mehr alternative Antriebe senken Emissionen, aber setzen Hersteller und Zulieferer unter Druck – ohne das Stauproblem zu lösen. Mehr öffentlicher Nahverkehr dagegen zieht den teuren Ausbau von Infrastruktur und Fahrzeugflotten nach sich. Und wenn Flugreisen wirklich teurer werden oder die Paketlogistik an ihre Grenzen gerät, reichen die Auswirkungen weit in andere Branchen hinein.

Ein Blick zurück auf die Energiewende zeigt zwei Unterschiede: 

        1. Die Erkenntnis, dass die Energiewende etablierte Branchen ebenso verändern würde wie manche Landschaften, kam erst mit Verzögerung in der Gesellschaft an. Im Verkehrssektor hingegen ist schon heute klar, dass Veränderungen unausweichlich sind. Überschrittene Emissionsgrenzwerte, endlose LKW-Schlangen, überfüllte Züge und reale Jobverluste in der Automobilindustrie belegen das eindrücklich. Beim Neu- und Ausbau oder der Umgestaltung von Verkehrsinfrastruktur – seien es Radwege, Bahngleise oder Ortsumgehungen – sind die Konfliktlinien zwischen Nutzern und Nachbarn, Befürwortern und Skeptikern sowie neuen und alten Anbietern schon sichtbar.

       

      1. Energie ist in Deutschland ein stets verfügbares Produkt (Stichwort „aus der Steckdose“). Die Dynamiken und Zusammenhänge bei der Erzeugung, dem Transport und der Bepreisung von Energie dagegen sind trotz jahrelanger (guter!) Kommunikation noch nicht allgemein bekannt. Im Themenfeld Mobilität ist das anders: Zwar ist der Bundesverkehrswegeplan ebenso wenig ein Bestseller wie die Netzentwicklungspläne für Strom und Gas. Der Preis für den Liter Benzin oder ein Monatsticket ist aber bekannter als der Preis für eine Kilowattstunde Strom. Die Entscheidung für oder gegen Fahrrad, Auto oder Bahn beim Ausflug in die Stadt oder ins Grüne kennt fast jeder. Und welcher Online-Shopper hat sich noch nicht über Lieferwagen in der zweiten Reihe geärgert?

Wir sehen also: der Wandel der Mobilität weist eine ähnliche Ausgangslage auf, wie wir sie aus der Energiewende kennen. Gleichzeitig sind Mobilitätsthemen stärker in der öffentlichen Wahrnehmung verankert.

Folglich wird auch die Diskussion stärker von Emotionen geprägt, denn mit dem Wandel geht auch die Veränderung von Gewohnheiten, vom eigenen Verhalten einher. Wer möchte schon auf die gerne genutzte Möglichkeit des günstigen Städtetrips per Flugzeug oder den Komfort des eigenen Autos verzichten? Der Wandel der Mobilität erfordert Entscheidungen – auf der Berliner Bühne ebenso wie vor Ort. Gleichzeitig wollen Bürgerinnen und Bürger heute in die Entscheidungsfindung zu Themen aller Art aktiv einbezogen werden. Wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Akzeptanz und die Umsetzbarkeit von Projekten sind deshalb eine umfassende Kommunikation und Mitwirkungsformate, die auf die spezifische Situation zugeschnitten – von Information und Medienarbeit über Dialog bis hin zur Beteiligung. Nur so kann angemessen auf Emotionen reagiert und ein sachlicher Austausch begonnen werden. Weitere Erfolgsfaktoren sind Transparenz, Kontinuität und ein klar definierter Handlungsspielraum. Das ist in zahlreichen Energiewende-Projekten deutlich geworden.

Deshalb sind die Erkenntnisse aus der Energiewende-Kommunikation für die Mobilität der Zukunft und die Akzeptanz künftiger Verkehrsprojekte wertvolle Quellen.

Autor: Daniel Hitschfeld, 10.02.2020

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